in der Presse

26.07.2019

RHEINPFALZ

Von Andrea Dölle

Musik der Romantik in der Gotischen Kapelle

DICHTERLIEBE von Robert Schumann in der Fassung für Bariton und Streichquartett

„(…) Michael Roman zog dazu alle Register seines Könnens.
Da war alles drin von Jubel bis tiefste Trauer und Zerrissenheit, gebändigt und geformt mit einer kultivierten und äußerst ausdrucksfähigen Stimme.
Dazu malte das Arenas-Quartett die Stimmungen vielfältiger aus, als es die übliche Klavierbegleitung vermocht hätte (...)"


09.02.2018

Rhein-Neckar-Zeitung

Von Simon Scherer

Zwischen Unbeschwertheit und Sünde

Händels "Messiah" in der Peterskirche

„(…) Über eine prachtvolle Stimme verfügt ebenso Michael Roman mit herrlich geerdetem Bass, der gewaltiges Fundament und ausgereifte Tiefen mit innerer Erregtheit paarte. Besang er die Finsternis, kleidete er seine Arien in malerische Lyrik ein, die das Orchester wunderbar fortsetzte..(...)"


21.11.2017

Main-Spitze

Von Oliver Haug

Ein erhebendes Klangbild

Grabmusik von W.A.Mozart

„(…) Bereits bei den ersten Silben, die Bariton Michael Roman sang, wurde klar, dass hier erneut meisterhafte Solisten in Flörsheim zu Gast waren. Roman verstand es nicht nur, einwandfrei zu artikulieren, er setzte sich auch gegen das gesamte Orchester durch und brillierte auch auf technischer Seite. Die anspruchsvolle Arie, die wohl seinen gesamten Stimmumfang forderte, konnte er fehlerfrei und voller Inbrunst geben, so dass noch die Empore unter seiner Stimmgewalt zu beben schien..(...)"


27.03.2017

Oberhessische Presse

Von Mareike Bader

Starker Ausdruck und viele Emotionen

Johannespassion von J.S.Bach

„(…) Der Bass Michael Roman als Pilatus spiegelte dagegen hinreißend die Zerrissenheit des Statthalters wider, der schließlich durch Jesus erkennen muss, dass es nicht in Pilatus‘ Macht steht, über das Schicksal Jesu‘ zu entscheiden.(...)"

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18.10.2014

Erlanger Nachrichten

VON SABINE KREIMENDAHL

Ganz eigene Welt

Faszinierender Balladenabend in der Orangerie

Im Wassersaal der Orangerie fand ein Balladenabend statt.

Liederabende sind selten, Balladenabende noch seltener: Das mag an der Thematik, der Welt der Märchen, Sagen, Fabeln, Mystik, des Mittelalters liegen. Wen interessiert das heute noch, wer mag die vermeintlich angestaubte Bildungsbürgerkost einen ganzen Abend lang hören?
Auch im Wassersaal der Orangerie fand sich zu einem Balladenabend im Rahmen der „Erlanger Universitätsmusik“ nur eine kleine Zuhörerschaft ein. Leider.
Denn was der Bariton Michael Roman und die Pianistin Karen Tanaka boten, war spannend, aufregend, abwechslungsreich, ließ in eine ganzeigene Welt eintauchen. Das war durchgängig faszinierend, traditionsverbunden, fand auf höchstem künstlerischen Niveau statt.
Wer sonst nichts mit Balladen anzufangen wusste, hier lernte er es!

Der erste Teil war Balladen von Carl Loewe gewidmet. Bereits mit der ersten Ballade von Fontanes „Tom der Reimer“ wurde klar: Michael Roman und Karen Tanaka sind ein großartiges
Liederpaar, das brillant gestaltet. Die Erzählebenen waren so gut erfasst, dass auch ohne Text ein müheloses Verstehen möglich war. Die tonmalerische Klavierbegleitung kam auf den Punkt, farbig, virtuos, gestaltungsklar. Hier herrschen bestes Einvernehmen,
Erfahrung und Können zwischen den beiden sympathischen Künstlern.
Die Register von Bariton Michael Roman sind beachtlich: In„Kaiser Ottos Weihnachtsfeier“ waren tiefe Lagen gefragt, feierliche Vergebung im choralartigen Abschluss. Das war bewegend. Ein „Highlight“ dieser Gattung war die„Uhr“: Alles zielte auf die Entwicklung, den Schöpfer der Zeit und Ewigkeit hin.
Gänsehaut verursachte die plastische Finsternis von „Odins Meeresritt“. Bewunderung für einen glänzend, virtuosen Klavierpart, von Begleitung ist hier wirklich nicht mehr zu sprechen!
Michael Roman zog in seiner dynamisch-differenzierenden Deklamation (auswendig!) mit omnipotenter, makelloser Stimmgewalt in seiner Gestik, im noblen Äußeren, restlos in Bann.
Die Meeressehnsucht im „gefangenen Admiral“, die Erzählung von „Archibald Douglas“ –
das war großes Musikdrama. Stoffe, welche die Musical-Industrie aufgreift und unzureichend einlöst. Die Ballade vermag die Umsetzung.

Problematischer war der zweite Teil mit vier Balladen von Heinrich von Herzogenberg. Hier waren die Texte schwer zu verstehen – was nicht am Sänger lag! Die Musik bewegt sich nicht in der operndramatischen Gestaltung wie die von Carl Loewe, sondern orientiert sich mehr an sphärisch-romantischer Gesamtgestaltung, statt an detailreichen Wechseln.
Dennoch waren diese Neuentdeckungen (Konrad Klek ist Herzogenberg-Forscher und initiierte deren Aufführung an diesem Abend) lohnenswert, vor allem durch die fabelhafte Interpretation der Künstler.
Herzogenberg bemerkte zu den Balladen:
„Es tut der Fantasie so gut, wie das Massieren dem Körper.“
Mit der Zugabe von Wagners „Abendstern“ aus „Tannhäuser“ stand der geistige Heimweg unter dem Eindruck wohltuender, anregender Massage.


11.04.2014

Bergsträßer Anzeiger

Von Klaus Roß

MICHAELSKIRCHE: Barockprogramm mit selten zu hörenden Werken

Erlesene und meisterhafte Passionsklänge

Für ihr Passionskonzert in der Bensheimer Michaelskirche hatten der Bariton Michael Roman, die Barockgeigerin Mechthild Blaumer und der als Orgelbegleiter hinzutretende Gastgeber Konja Voll ein außergewöhnliches Programm mit durchaus selten aufgeführten Werken des 17. Jahrhunderts zusammengestellt.
Keine Wünsche blieben offen
Johann Rosenmüller, Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Pachelbel, Nicolaus Bruhns: Die vier ausgewählten Komponisten zählten zu den bedeutendsten ihrer Zeit und wurden so zu wichtigen Vorbildern für nachfolgende Größen wie Johann Sebastian Bach oder Georg Philipp Telemann. Der vom Publikum begeistert aufgenommene Abend bot Klanggenuss und Horizonterweiterung zugleich - eine bewegende Entdeckungsreise, die viel Lust machte auf weitere Ausflüge in diese allzu wenig geläufige Musikepoche.
Künstlerisch blieben dabei keine Wünsche offen: Michael Romans wunderbar geschmeidig geführte Baritonstimme und Mechthild Blaumers bestechend farbensattes Violinspiel erfüllten höchste Ansprüche in Sachen Stilgefühl und Ausdrucksintensität. Die musikalischen Dialoge des Duos in Bruhns' "Mein Herz ist bereit", Pachelbels "Ach Herr" und Bibers "Nisi Dominus" hätten kaum inniger und erquickender ausfallen können. Der Reichtum an vokalen und geigerischen Feinheiten allein in diesen drei ebenso leidenschaftlich wie elegant umgesetzten Prachtstücken war absolut staunenswert.
Seine unangestrengt beredte Gestaltungskunst bewies Roman auch in zwei eindringlich konzentrierten Klagegesängen aus den "Lamentatio Jeremiae Prophetae" von Johann Rosenmüller, der unter dem Namen Giovanni Rosenmiller über 20 Jahre in Venedig wirkte und hier zu großem Ansehen gelangte.
Weitere instrumentale Höhepunkte bescherte Mechthild Blaumer mit den beiden extravaganten Biber-Sonaten "Die Verkündigung Mariae" und "Kreuzigung", deren visionäre Kraft in ihrer fulminant virtuosen Wiedergabe sehr effektvoll herauskam.
Eine Meisterleistung
Die als Dozentin für historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Saar und als Mitglied des renommierten Balthasar Neumann-Ensembles bestens ausgewiesene Barockspezialistin verriet selbst in technisch heikelsten Passagen stets erlesene Klangkultur - eine Meisterleistung. Konja Voll war den Gästen bei allen sieben Programmbeiträgen ein unaufdringlich präziser Orgelpartner.
Für den besonders langen und herzlichen Beifall bedankte sich das Trio mit einer Wiederholung von Bruhns' "Alleluja"-Finale.


07.12.2013

Gießener Anzeiger

Von Dr. Reinhard Fiedler

Mitwirkende des Bachschen Weihnachtsoratoriums vom Publikum mit Ovationen gefeiert

„(…) Der Bassist Michael Roman musizierte seine große Arie „Großer Herr und starker König“ mit Trompetenbegleitung klanggewaltig und mit sonorer Bassstimme. Sein packender, dramatischer Zugriff verzauberte das Publikum. (…)“


12.03.2013

Gießener Anzeiger

Von Dr. Reinhard Fiedler

„Zu Herzen gehende Expressivität“

„(…) Michael Roman war ein souveräner Pilatus. Die Bassarie mit Chor „Mein teurer Heiland“ war einer der Höhepunkte des Abends. (…)“


21.11.2012

Bergsträßer Anzeiger

Von Klaus Roß

Ein Seltenes musikalisches Ereignis

BENSHEIMER MUSIKTAGE: Louis Spohrs Oratorium „Die letzten Dinge“ in der Kirche Sankt Georg

„(…) Der Bassbariton Michael Roman schließlich bestach durch Klarheit und Geschmeidigkeit gleichermaßen: Sein von fein dosierter Dramatik geprägtes großes Rezitativ "So spricht der Herr" (Nr. 11) hinterließ nachhaltige Eindrücke.(...)"